Stefan Hierholzer

"...eine gute Idee"

Wer ist Stefan Hierholzer?

Liebe Besucher_innen,

vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, bis hier hin zu kommen. Sie fragen sich sicherlich, wer ist Stefan Hierholzer. Auf der folgenden Seite werde ich Ihnen ein wenig über mich erzählen...

Ich wurde am 24. November 1985 an einem sonnigen Sonntag in Sindelfingen (Baden-Württemberg) geboren und bin Sohn eines Bankkaufmannes und einer Frisörin. Ich habe in Sindelfinden den Kindergarten Klostergarten  und anschließend die Grundschule Königsknoll besucht. Ich war kein besonders erfolgreicher Schüler und brauchte lange, neue Dinge zu erlernen. Deshalb bekam ich zunächst eine Hauptschulempfehlung. Was ich zunächst als negativ empfunden hatte, sehe ich heute als etwas sehr wertvolles an. Mit den Erfahrungen, die ich an der Hauptschule machen durfte (mich durchsetzen zu müssen und mit schwierigen Klassenkamerad_innen umzugehen), hat es mir ermöglicht, mich mit verschiedensten Menschen klar zu kommen. Nachdem meine Noten besser wurden, konnte ich auf die Realschule Eschenried wechseln.

Während der Realschulzeit war ich von Klasse 5, die ich wiederholte, bis Klasse 10 Klassensprecher bzw. ab Klasse 7 Schülersprecher. In der Realschule kam ich das erste Mal mit Psychologie im weitesten Sinne in Kontakt, indem ich eine Streitschlichterausbildung (Mediation) machen durfte und später selbst Mitschüler_innen ausbildete.

Nach meinem Realschulabschluss habe ich meine Ausbildung zum Erzieher an der Hilde Domin Schule gemacht. In diesem Zusammenhang habe ich ein Praktikum in der Kinder- und Jugendpsychiatrie absolviert, dies hat meinen Wunsch noch weiter angefacht, später als Psychotherapeut tätig werden zu wollen.

Nach meiner Erzieherausbildung ging ich dann mit der Fachhochschulreife an die Universität Lüneburg, um das Lehramt "Berufsbildende Schulen Fachrichtung Sozialpädagogik und Politik" zu studieren. Während meiner Ausbildung hatte ich die Chance, immer wieder auch längere Unterrichtseinheiten (Sexualpädagogik) zu gestalten und daher hatte ich ein gutes Gefühl dafür vor Klassen zu stehen. Mittlerweile hatte ich auch richtig Lust auf lesen und lernen, also ganz anders als zu Beginn meiner Schulkarriere. Nach meinem Bachelorabschluss arbeitete ich stundenweise am IWK, einer Fachschule für Heilerziehungspfleger_innen. Ich studierte im Master weiter und publizierte mein erstes Buch zum Thema Sexualität & Behinderung. Nach meinem ersten Staatsexamen ging ich schließlich nach Mölln, um dort mein Referendariat zu absolvieren. Während des Referendariats durfte ich dort den Ausbildungsgang der Heilerziehungspflege aufbauen. Nebenbei absolvierte ich meine Ausbildung zum Heilpraktischen Psychotherapeut. Nach Beendigung des Referendariats bekam ich ein Angebot aus Ahrensburg, wo ich den Ausbildungsgang der Sozialassistent_innen konziepierte und installierte. Danach wechselte ich an die BBS 1 Gifhorn, wo ich gemeinsam mit der dortigen Schulleiterin, Frau Heidi Lobert, eine Fachbibliothek für den Fachbereich Sozialpädagogik installierte und die Digitalisierung in Form der Lernplattform Moodle vorantrieb. Meine Schüler_innen machten mir das größte Geschenk, indem sie mich für den Deutschen Lehrerpreis (2016) vorschlugen, den ich schließlich auch erhielt. Darüber berichtete  auch die Presse und der Rundfunk.

Ende 2018 wechselte ich schließlich an die Universität, in der ich gegenwärtig als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig bin.


Die Freude am schreiben hatte mich nach dem ersten Buch gepackt und seither habe ich einige Bücher und Artikel verfasst, die sich alle mit den Themen Geschlecht, Sexualität und Psychologie befassen. Die Buchpublikationen (siehe unten) können auch über Amazon bezogen werden. Einen Artikel, den ich bei  "KitaFachtexte" veröffentlichen durfte, kann hier kostenfrei gelesen werden. Einige Bücher wurden bereits rezensiert:

 

Buchpublikationen

Keine Artikel vorhanden


Wer jetzt immer noch nicht genug hat kann auch etwas über mich bei WIKIPEDIA finden.


Dann und wann habe ich großes Glück und darf zu wichtigen gesellschaftspolitischen Herausforderungen Stellung beziehen, wie hier im SWR Interview zum Thema 'Sexualität und Alter'